Peter Haase


  • Jahrgang: 1954
  • Tätigkeit: Gründer und früherer Geschäftsführender Gesellschafter der PeHa GmbH
  • geboren in: Treuenbrietzen
  • lebt in: Neuruppin
  • Beruf:
    • 1968 bis 1971 Ausbildung zum Maurer in Neuruppin
    • 1981 Meisterabschluss in der Volkswerft in Stralsund
    • 1990 bis 2002 verschiedene leitende Tätigkeiten in Unternehmen für
      Gebäudemanagement und Wachschutz
    • 2002 Gründung der PeHa GmbH
    • 2020 Übergabe der Geschäftsführung der PeHa GmbH

Weshalb ich gern wieder in der A 24-Region leben würde:
Ich war immer mit der Heimat verbunden und bin hier familiär verwurzelt. Ich genieße die Natur, empfinde in meiner Heimatstadt Neuruppin sehr vitales Leben und schätze die große Nähe zu Berlin. Genau dieser Aspekt macht sich auch aus meiner eigenen Erfahrung heraus immer stärker am Immobilienmarkt bemerkbar.

In welcher Form ich mit der Wirtschaft der A 24-Region in Kontakt bin:
Als Leiter des RegionalCenters der IHK vertrete ich die Interessen der Wirtschaft. Die IHK ist das Sprachrohr der Unternehmen und das ist gerade jetzt durch die Coronapandemie von noch größerer Bedeutung. Die Auswirkungen auf einzelne Branchen sind auch in unserer Region enorm. Hier gibt es viele Tourismusbetriebe durch die attraktive Seenlandschaft. Aber auch der Einzelhandel leidet sehr. In den vergangenen zwei Jahren haben wir in enger Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsförderern die Unternehmen vor Ort in der Bewältigung der Coronapandemie unterstützt.

Was die Wirtschaft in der A 24-Region auszeichnet:
Wir befinden uns in einer sehr dynamischen Wirtschaftsregion, die von der A 24 als Achse zwischen Berlin und Hamburg geprägt ist. Wir haben enorm große Potenziale, denn die Wirtschaft vor Ort ist sehr vielfältig strukturiert. Hier arbeiten Industrie, Tourismus, Handwerk und Dienstleistung eng zusammen. Die Wirtschaft betreibt regionale Wertschöpfung, was gerade jetzt ein großer Vorteil ist.

Was ich als größte Aufgabe der Wirtschaft in der Region sehe, die es schnell zu lösen gilt:
Unter dem Stichwort „Fachkräftesicherung“ sehe ich zwei Aufgaben, die Vorrang haben: Zum einen ist es ein noch größerer Beitrag der Wirtschaft in der Berufsorientierung der jungen Menschen in der Region. Hier kann man beruflich alle Weichen stellen, hat alle Aufstiegschancen. Genau das müssen wir den Schülerinnen und Schülern aber auch vermitteln. Da wollen wir als IHK RegionalCenter noch stärker mitwirken, als wir es durch unsere Ausbildungsmesse ohnehin seit Jahren machen. Zum anderen müssen wir den Wohnstandort A 24-Region ausbauen. Arbeitskräfte gewinnen wir nur, wenn es auch attraktiven Wohnraum vor Ort gibt. Der ist inzwischen zumindest in einigen Orten knapp und dadurch teuer. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der viele Akteure mitwirken müssen.

Weshalb es den neuen A24- Wirtschaftspreis braucht:
Es gibt sehr viele, sehr nachhaltig aufgestellte Unternehmen. Das macht uns fit für die Zukunft. Wir haben also sehr gute Perspektiven für die weitere Entwicklung. Ich habe großen Respekt vor dieser enormen Transformation der Wirtschaft, die hier in den vergangenen 30 Jahren so erfolgreich geleistet wurde. Genau das zeigt der neue Preis deutlich auf.

Weshalb ich gern Mitglied der Vergabejury bin:
Als Leiter des IHK RegionalCenter bin ich zuallererst Netzwerker. Als Teil der Vergabejury lerne ich weitere Unternehmen und Akteure kennen und erlebe unsere Region wiederum aus einer anderen Perspektive. Das stärkt meinen Erfahrungsschatz. Ich kann hier aber auch meine Erfahrungen aus der Arbeit im Bundestag einbringen.

 

Wie man mich erreicht:
über das IHK RegionalCenter OPR
Telefon: 03391 84 000
E-Mail: opr@ihk-potsdam.de